Ein warm Up aktiviert die Durchblutung, kurbelt den Kreislauf an, Gelenke und Bänder werden, warm und beweglich. Die Konzentration-, Koordination-und Reaktionsfähigkeit werden angeregt. Der Körper wird optimal auf die bevorstehende Aktivität vorbereitet und ist dadurch von Anfang an Leistungsfähiger und vor allem weniger anfällig für Verletzungen.

Wann Macht ein Warm-up sinn?
- Beim Hundesport (Friesbi, Agility, Dog-Dance…)
- Alle Aktivitäten mit abrupten Stopps und Wendungen (z.B. vor dem herumtoben mit anderen Hunden, Ball werfen …)
- Beim Joggen oder Velofahren mit dem Hund
- Bei kalten Temperaturen
- Bei alten Hunde/ oder Hunden mit Arthrose (vor allem nach längerer Liegezeit, kann ein sanftes aufwärmen mit aktivierender Massage, leichte Dehnungen und langsames Einlaufen schmerzlindernd sein.
- Zur Einstimmung und Aktivierung von Konzentration. (z.B. zur Vorbereitung von Such- und Nasenarbeit.)
Wie sieht ein gutes Warm-up aus?
Ein Warm-up dauert je nach Temperatur und bevorstehender Belastung zwischen 10- 20min und beinhaltet idealerweise alle bevorstehende Bewegungsabläufe aber auf ein langsames Tempo und nur leichte Anstrengung heruntergebrochen.
Hier Mal ein paar Beispiele an Warm-up Übungen
- Warm laufen (langsames Gehen bis hin zu einem leichten Trab).
- Aktivierende Massagen
- Passives durchbewegen der einzelnen Gelenke.
- Aufwärmen der Pfoten und einzelnen Zehen. Pfötchengeben/Pfotenpull und durchbewegen der Pfote und einzelnen Zehen. (Wichtig, dies wird oft Vergessen, Verletzungen an Zehen und Pfoten kommen häufig vor.)
- Dehnübungen
- Slalom
- Kreiseln
- Tempowechsel
- Seitwärts
- Rückwärts
- Cavaletti
- mini Sprünge
- Leckerli werfen

