Schneegastritis beim Hund

Viele Hunde lieben Schnee und geniessen es, ausgibig darin herum zu toben. Aber aufgepasst der Schnee bringt auch die Gefahr einer schmerzhaften Schneegastritis mit sich.

Ursache:
Eine Schneegastritis wird durch das fressen von Schnee ausgelöst. Dabei wird durch die Kälte des Schnees und der darin enthaltenen Verunreinigungen wie Streusalz oder Split die Magenschleimhaut gereizt und es kommt zu einer schmerzhaften Magenschleimhautentzündung. Wie viel Schnee zu einer Gastritis führt, ist von Hund zu Hund unterschiedlich und stark von der Verunreinigung des Schnees abhängig.

Symptome nach Schnee fressen:

  • Müdigkeit, schlapp, antriebslos, apathisch.
  • Würgen, Speicheln, Husten, Erbrechen.
  • Durchfall, in schweren Fällen blutiger Durchfall.
  • Bauchschmerzen (angespannter, aufgezogener Bauch, möchte nicht mehr am Bauch berührt werden.)
  • Appetitlosigkeit.
  • In schweren Fällen Fieber.

Behandlung:
Bei einem leichten Verlauf reicht oft schon ein paar Tage Schonkost z.B. gekochter Reis mit Hünchen in kleine Portionen über den Tag verteilt und genügend Flüssigkeit. Bei Durchfall welcher länger als 2 Tage anhält, blutigem Durchfall, anhaltendem Erbrechen, Apathie oder Fieber sollte umgehend ein Tierarzt aufgesucht werden, um ein chronisches Magendarmproblem zu verhindern, und den Flüssigkeit- und Elektrolytenhaushalt aufrecht zu erhalten.

Wie kann eine Schneegastritis vermieden werden:

  • Versuche deinem Hund beizubringen kein Schnee zu fressen.
  • Verzichte darauf, deinem Hund Schneebälle zu werfen oder Futter im Schnee zu verstecken, dies verleitet zum Schnee fressen. Benutze lieber einen richtigen Ball oder Futterbeutel.
  • Benutzt am besten Wald und Feldwege ohne Autoverkehr, diese sind meist ungesalzen und der Schnee dementsprechend sauberer.
  • Biete deinem Hund Wasser vor dem Spaziergang an und bei längeren Spaziergängen auch währenddessen. Um das Schneefressen aus Durst zu verhindern.
  • Bei gesalzenen Strasse wasche zu Hause die Pfoten mit warmem Wasser um, lecken und die schädliche Aufnahme von Streusalz zu verhindern.
  • Benutze einen gut passenden Maulkorb, wenn du deinen Hund nicht vom Schneefressen abhalten kannst. Dies verhindert nicht das komplette Schneefressen aber verringert die Menge, beobachte deshalb deinen Hund gut und achte darauf, dass sich der Maulkorb nicht mit Schnee füllt.
  • Die meisten Hunde lernen nicht dazu und essen auch nach einer Schneegastritis weiterhin Schnee, es liegt daher, an uns sie zu schützen.

Mit den richtigen Vorsichtsmassnahmen lassen sich die Schneetage ausgiebig und ohne Folgen geniessen.

Alter Hund und wie weiter?

Das alt werden ist ein natürlicher Prozess, welcher sich nicht aufhalten lässt, es gibt jedoch eine Vielzahl von Möglichkeiten, um die Altersbeschwerden zu lindern, und den fortschreitenden Abbau ein wenig zu verlangsamen.

Bewegung/ Fitness
Wer rastet der rostet, regelmässige Bewegung hält mobil, die Gelenke geschmeidig und die Muskulatur aufrecht. Wichtig dabei ist, dass die Bewegung am Gesundheitszustand eurer Fellnase angepasst ist. Überbelastendes/ falsches Training kann gesundheitsschädlich sein. Viele alte Hunde kämpfen vor allem mit der Koordination, Gleichgewicht und zunehmenden Muskelabbau in der Hinterhand. Weshalb einfache Koordinationsübungen wie z.B. über verschiedene Untergründe zu laufen und Übungen für die Hinterhand z. B. Sitz- steh -sitz oder isometrische Übungen Ideal sind. Ein gutes Warm-up und Cole-down vor- beziehungsweis nach einem grösseren Spaziergang, spielen, Training… ist schmerzlindernd und verringert Muskelkater und Arthrosenschmerzen, gerade Hunde mit Arthrose, was nahe zu fast jeden alten Hund betrifft, profitieren von mehrmals täglichen kurzen leichten Übungen, welche die Gelenke warm und beweglich halten, so wie lange Ruhepausen und die damit verbundenen Anlaufschwierigkeiten verhindert.

Massagen und Wärme
Massagen und wärme sind durch ihre durchblutungsfördernden und muskelentspannende Wirkung schmerzlindernd. Eine Wärmeflasche oder sanfte Massage der schmerzenden Gelenke, nach einer längeren Ruhepause können Steifheit und Einlaufschmerzen verringern.

Gepolsterte Schlafplätze
Im alter nimmt die Substanz (Muskelmasse, Fett…) Um die Gelenke ab, beim liegen auf hartem Boden kann es zu schmerzenden Druckstellen kommen. Ein gepolstertes idealerweise orthopädisches Hundebett hilft, dies und das schnelle abkühlen der Gelenke auf kaltem Boden zu verhindern. Alternativ kann auch eine Schaumstoffmatte mit einer Decke darüber verwendet werden.

Ernährung und Nahrungsergänzung
Mit einer Gesunden, an den Kalorienbedarf des Hundes angepassten Ernährung, kann Übergewicht vermieden werden und die Gelenke, Stoffwechsel, Organe… optimal versorgt werden. Diverse Nahrungsergänzungen wie z. B. Grünlippenmuscheln und Teufelskrallen können zur Unterstützung und Schmerzlinderung hilfreich sein.

Medikamente und Schmerzmittel
Je nach Beschwerden können Medikamente und Schmerzmittel helfen, die Lebensqualität zu erhalten.

Übergewicht bei Hund und Katze

Wie bei uns Menschen leiden auch immer häufiger unser Fellnasen an Übergewicht, was zu einer verringerten Lebensqualität und Lebenserwartung führt.

Hier mal eine kleine Auflistung von möglichen Nebenwirkungen durch Übergewicht:

  • Bluthochdruck
  • Atem Schwierigkeiten
  • Geschwächtes Immunsystem
  • Erkrankungen des Bewegungsapparates wie Arthrose, Arthritis, Bandscheibenvorfall, Kreuzbandri …
  • Herzerkrankungen
  • Diabetes
  • Schieldrüsenerkrankungen
  • Harn-, Nieren, Gallensteine
  • Fettleber
  • Blaseninfekt
  • Inkontinenz
  • Mammatumore
  • Ekzeme

Nach dieser Aufzählung sollte glaublich für jeden ersichtlich sein, wie gesundheitsschädlich Übergewicht ist und das mit einem guten Futtermanagement und genügen Bewegung unseren Fellnasen viel Schmerz und Leid erspart werden kann. Überfütterung ist zwar meist gut gemeint aber eigentlich Tierquälerei.

Woran erkenne ich, ob mein Tier über- oder untergewichtig ist?

Der Body Condition Score ist eine einfache Messung durch Abtasten und ansehen ihrer Fellnase, um den aktuellen Gewichtszustand einzuschätzen.

BCS 1 Stark untergewichtig
Hund: Rippen, Beckenknochen und alle knöchernen Vorsprünge schon aus Entfernung sichtbar (bei kurzhaarigen Tieren); kein tastbares Körperfett und keine Muskelmasse.
Katze: Rippen sichtbar (bei kurzhaarigen Tieren), Fett nicht tastbar, Lendenwirbel- und Beckenknochen deutlich erkennbar, Bauchlinie ist stark eingezogen, Verlust der Muskulatur.

BCS 2 Untergewichtig
Hund: Rippen leicht zu ertasten, Fett wenig vorhanden, Dornfortsätze der Lendenwirbel und die Beckenknochen treten hervor, Taille ausgeprägt.
Katze: Rippen leicht tastbar, haben eine minimale Fettabdeckung; Lendenwirbel und Taille deutlich sichtbar.

BCS 3 Normalgewichtig
Hund: Rippen haben etwas Fettablagerung und sind leicht tastbar, Rückenwirbel nicht zu sehen, erkennbare, aber nicht ausgeprägte Taille, Bauchlinie ist eingezogen.
Katze: Rippen etwas mit Fett abgedeckt und leicht ertastbar, Wirbelsäule ist nicht sichtbar, etwas Fett am Bauch, Bauchlinie vorhanden, Taille nicht übermässig auffallend.

BCS 4 Übergewichtig
Hund: Rippen und Rückgrat sind schwer ertastbar und haben einen starken Fettüberzug, Fettablagerungen im Lendenwirbelsäulenbereich und am Schwanzansatz, Taille schwer erkennbar.
Katze: Rippen kaum tastbar, mässige Fettabdeckung, Bauch ist deutlich gerundet, Bauchfett vorhanden.

BCS 5 Stark übergewichtig
Hund: Rippen und Rückgrat sind schwer ertastbar und haben einen starken Fettüberzug, Fettablagerungen im Lendenwirbelsäulenbereich und am Schwanzansatz, Taille schwer erkennbar.
Katze: Rippen kaum tastbar, mässige Fettabdeckung, Bauch ist deutlich gerundet, Bauchfett vorhanden.

Bei windhundeartigen Rassen darf man die Rippen sehen, ohne dass diese Untergewichtig sind.
Bei Unsicherheiten Fragen sie doch gerne beim Tierarzt oder anderen Fachkräften nach.

Eine weiter einfache Methode ist, dass regelmässige Wägen und überprüfen vom Gewicht, dabei ist es wichtig, das Idealgewicht seiner Fellnase zu kennen. Zum Wägen eignen sich bei kleineren Tieren eine normale Personenwaage, auf die sich mit ihrer Fellnase im Arm gemeinsam daraufstellen können und anschliessend ihr Gewicht abziehen. Oder beim Tierarzt und mittlerweile auch in vielen Tiershops gibt es extra Waagen, auf welchen ihr eure Fellnase gratis wägen könnt. Ab 10%-20% über dem Idealgewicht gilt eure Fellnase als übergewichtig alles über 20% als stark übergewichtig.

Wie kann ich Übergewicht vorbeugen oder reduzieren?

Wichtig ist es, den Gewichtszustand eurer Fellnase regelmässig zu überprüfen und bei Übergewicht eine langsame und kontrollierte Diät am besten in Zusammenarbeit mit dem Tierarzt oder einer anderen Fachperson durchzuführen und bei Übergewicht eine langsame und kontrollierte Diät am besten in Zusammenarbeit mit dem Tierarzt oder einer anderen Fachperson durchzuführen. Zu schnelles Abnehmen kann zu gesundheitlichen Problemen führen gerade stark übergewichtige Katzen neigen bei zu schnellem Abnehmen zu einer lebensgefährlichen Leberinsuffizienz.

Hier noch ein paar Tipps, um das Gewicht eurer Fellnase im Griff zu behalten.

  • Achte auf ein am Tier angepasstes Futter (Alter, Aktivitätsgrad, Kastration …)
  • Achtet auf die Futtermenge und passt diese am Kalorienverbrauch eurer Fellnase an, ein Sporthund wird deutlich mehr Kalorien benötigen als ein gemütlicher Familienhund.
  • Rechnet Leckerlis und Kausnacks in der Futterration mit ein, beziehungsweis zieht sie von der Futtermenge ab.
  • Sorgt für genügend Bewegung
  • Lasst eure Fellnase sich das Futter verdienen mit z.B. Suchspiele, Leckerli werfen, Futterbeutel abortieren … Das sorgt für mehr Bewegung und macht auch Spass.
  • Bei Katzen eignet sich ein erhöhter Futterplatz zum Hochklettern und gerade Trockenfutter eignet sich super um es in Fummelbretter, Karton oder in der Wohnung zu verstecken und schafft so zusätzliche Bewegungsanreize, verlangsamte Futteraufnahme und eine natürlich Beschäftigung.
  • Klärt Familie und Bekannte über Übergewicht auf, um heimliches zustecken von Leckereien zu verhindern.
  • Bei schlechtem Gewissen oder Betteln eure Fellnase, denkt daran, dass ihr ihm mit einer kontrollierten Fütterung oder Diät Schmerzen erspart und ein möglichst langes und gesundes Leben ermöglicht mit vielen schönen gemeinsamen Momenten.
  • Bei Mehrtierhaushalt, stell das Futter von den anderen Tieren weg oder benutzt einen Futterautomaten, der per Chip gesteuert wird, gerade für Katzen ist dies oft eine ideale Lösung, da diese im Gegensatz zum Hund optimalerweise mehrere kleine Portionen über Tag/Nacht verteilt fressen.

Nierenerkrankungen der Katze

Weshalb brauchen wir eine gesunde Niere?
Die Nieren sind quasi, dass Reinigungsorgang des Körpers. Sie reinigen, dass Blut, in dem sie Schadstoffe und Abfallprodukte raus filtern und über den Urin ausscheiden. Ausserdem regulieren sie den Blutdruck und den Salz- Wasserhaushalt und produzieren für den Körper wichtige Hormone. Wenn die Niere erkrankt, kann sie ihre Aufgabe nur noch eingeschränkt ausführen, giftige Stoffwechselprodukte reichern sich im Blut an und der Stoffwechsel gerät aus dem Gleichgewicht, was unbehandelt in der Regel früher oder später zum Tod führt.

Akute Nierenerkrankung:
Die Nieren erkranken dabei innerhalb kurzer Zeit (z.B. durch eine Vergiftung), meistens zeigen sich deutliche Symptome und es besteht bei schneller Behandlung die Chance auf eine vollständige Genesung. Leider entwickelt sich jedoch oftmals aus der akuten Form eine chronische.

Chronische Nierenerkrankung:
Die CNI/ chronische Nieren Insuffizienz tritt vor allem bei älteren Katzen sehr häufig auf (betrifft im Durchschnitt jede 2. Katze ab 10 Jahren). Im Gegensatz zu der akuten Form. Besteht die Erkrankung schon über einen längern Zeitraum und entwickelt sich oft schleichend. Das Nierengewebe wird dabei dauerhaft geschädigt und baut weiter ab. Die CNI lässt sich nicht heilen. Der Fokus der Behandlung liegt auf dem verlangsamen der fortschreitenden Krankheit und der Linderung von Symptomen.

Symptome einer Nierenerkrankung:

  • vermehrtes Trinken
  • häufigeres Urinieren
  • wenig bis keine Urinausscheidung (meist im Enstadium der Krankheit)
  • Gewichtsverlust
  • Veränderungen des Fells
  • Erbrechen und Durchfall
  • Wesensveränderungen
  • Lethargie (die Katze wirkt müde/ schlap)
  • Mundgeruch und Zahnfleischerkrankungen
  • Bluthochdruck
  • Appetitlosigkeit

Diagnose:
Mittels Blut- und/oder Urinuntersuchungen und Ultraschall kann der Tierarzt die genaue Diagnose, sowie der Grad der Erkrankung feststellen.

Ursachen einer Nierenerkrankung:

  • Vergiftungen
  • Tumore
  • Nierensteinen
  • Trauma
  • Bluthochdruck
  • Niereninfarkte
  • Nierenentzündungen
  • Erbliche Erkrankungen
  • Entzündungen

Behandlung:

  • Futterumstellung auf ein spezielles Nierenschonendes Diät Futter. Das Futter sollte phosphorarm und mit hochwertigem Eiweiss angereichert sein. Eine individuelle Futterberatung bei einem mit CNI erfahren Experten ist sicher sinnvoll.
  • Genügend Flüssigkeit, die meisten nierenkranken Katze trinken zu wenig, verschieden Trinkmöglichkeiten/ Trinkbrunnen anbieten, Trockenfutter möglichst vermeiden oder mit Flüssigkeit anreichern. Allgemein Futter wenn möglich mit Flüssigkeit anreichern. Im akuten Fall oder bei fortgeschrittener Krankheit wird Flüssigkeit auch per Infusion oder unter die Haut gespritzt zugeführt.
  • Blutdrucksenkende Medikamente
  • Intensive Therapie mit Dauertropftherapie und/oder Dialyse in speziellen Kliniken werden vor allem bei akuter Erkrankung angewandt. Bei der Dialyse übernimmt die Maschine die Funktion der Blutreinigung, womit die Niere entlastet werden kann.

Was kann ich tun, um einer Nierenerkrankung vorzusorgen?

  • Die Trinkmenge deiner Katze im Auge behalten und darauf achten, dass die Flüssigkeitszufuhr ausreichend ist. z.B. durch Nassfutter Fütterung.
  • Auf eine gesunde, der Katze angepasste Ernährung achten. Über-/Untergewicht möglichst vermeiden.
  • Die durchschnittliche Urinmenge im Blick behalten.
  • Regelmässige Check-ups beim Tierarzt.
  • Bluttest bei älteren Katzen
  • Beobachte und schaue deine Katze selber regelmässig an, um Veränderungen frühzeitig zu erkennen. Achte dabei auf Wesensveränderungen ist deine Katze z.B. ruhiger als üblich … Aber fasse deine Katze auch gerne mal selber an, wie ist das Fell, Ernährungszustand, die Farbe der Schleimhäute, Ohren, Augen, Zähne. Merke dir das, damit du Veränderungen frühzeitig bemerkst. Hast du eine unkooperative Katze zu Hause, die sich nicht gerne anfassen lässt, versuch sie doch ganz langsam Schritt für Schritt mit Medicaltraining und Leckerli zu überzeugen und daran zu gewöhnen.
  • Schütze deine Katze vor Gift, wie z.B. Giftige Zimmerpflanzen, Lebensmittel, Frostschutzmittel …

Lerntheorie Teil 2

Wie wende ich die Theorie jetzt am besten fürs Training und im Alltag an?

Wir haben ja gelernt, dass unsere Hunde ein Leben lang immer und überall lernen, das heisst, dass wir uns bewusst sein sollten, dass Lernen nicht auf regelmässige Unterrichtsstunden oder Trainingseinheiten begrenzt ist, sondern der grösste Teil im Alltag stattfindet und wir daher vor allem an diesem bewusst Arbeiten müssen, um langfristig Erfolg haben zu können.

Ausserdem Wissen wir, dass es beim Welpen eine Sozialisationsphase gibt und sollten diese daher bewusst nutzen um dem Hund möglichst spielerisch viele positive Lernerfahrungen zu ermöglichen. Wobei der Fokus vor allem auf das kennenlernen der Aussenwelt und viele verschiedenen Situationen liegen sollte, ohne dabei den Welpen zu überfordern.

Im weiteren Wissen wir, dass der Hund einfacher über positiv verknüpfte Emotion lernt als negative, wir daher am besten mit positiver Verstärkung (Lob, Futter oder anderer Belohnung) arbeiten. Strafen und negative Emotionen eher vermeiden sollten und das Training möglichst immer mit etwas Positivem beenden. Auch die Umgebung sollten wir beachten, vor allem für neue Übungen ein möglichst reizarmer Ort aussuchen, wo sich der Hund sicher und wohl fühlt, z. B. Das Wohnzimmer und erst danach Schritt für Schritt weitere Aussenreize… einbauen. Angst und Stress wirken sich hemmend aufs Lernen aus und sind daher zu vermeiden. Klare Grenzen, Signale, bekannte Orte und Wiederholungen geben dem Hund Sicherheit.

Der Hund lernt viel über Bilder und Wiederholungen, desshalb sollten wir unser Training kleinschrittig mit vielen Wiederholungen und klar zu unterscheidenden Signalen aufbauen. Wobei unsere Körpersprache oft als vorrangiges Signal vom Hund angesehen wird und erst im späteren Verlauf mit der Konditionierung auf ein akustisches Signal (Wort, Pfeifen…) Reagiert. Wir sollten daher auch immer an unsere Körpersprache denken evtl. mal vor dem Spiegel trainieren und uns optimalerweise zuerst ein Handzeichen/körperliches Signal und erst anschliessend ein Wortkommando für den Hund ausdenken. Um eine optimales Lernergebnis zu erreichen, ist es wichtig, auf genügend Pausen, Entspannung und Ruhezeiten zu achten, damit der Hund das gelernt auch verarbeiten und längerfristig abspeichern kann. Bei meinem Hund Orbit ist es z. B. immer wieder faszinierend zu beobachten, dass wenn er einen neuen Trick lernt und das Grundprinzip des Tricks begriffen hat, diesen jedoch noch nicht komplett ausführen kann und ich ihm anschliessend 2-3 Tage, manchmal sogar eine Woche Zeit zum Verarbeiten gebe und erst danach den Trick wieder Abfrage, er diesen meistens einfach komplett kann.

Lerntheorie Hund Teil 1:

Wann lernt ein Hund?

Lernen findet ein ganzes Leben lang immer und überall statt, sogar im Schlaf wird das erlebte verarbeitet und abgespeichert.
Beim Hund gibt es im Welpenalter von ca. 4 Wochen bis höchstens 16 Wochen eine Prägungs-/ Sozialisationsphase. Alles was der Welpe in dieser Zeitspanne erlebt (positiv wie negativ) wird tief liegend abgespeichert und bleibt ein Leben lang in seinem Gedächtnis verankert.

Wie lernt der Hund?

Lernen kann ganz unterschiedliche emotionale, kognitive und physische Bereiche betreffen, es können mehrere Lernprozesse gleichtzeitig bewusst oder unbewusst ablaufen.

Hier mal ein Überblick über die wichtigsten Lerntheorien:

  • Klassische Konditionierung:
    Bei der klassischen Konditonierung wird ein neutraler Reiz z. B. ein Geräusch mit einem unkonditonierten Reiz z. B. Futter verknüpft. Der Hund lernt, wenn genau dieses Geräusch erklingt, gibt es Futter und fängt bereits alleine beim Geräusch an zu speicheln. Das Geräusch wird dadurch zu einem konditionierten Reiz und löst einen Reflex (speicheln) beim Hund aus. Da Reflexe automatisch und unbewusst ablaufen, speichelt der Hund bei dem dem Geräusch, auch wenn kein Futter vorhanden ist. Die klassische Konditonierung funktioniert bei positiven, wie auch negativen Emotionen und kann daher auch bedeuten, dass anstelle des Speichelns reflexartig mit Panik oder Aggression reagiert wird.
  • Operante Konditonierung: Bewusstes Lernen durch Erfolg
    Dabei lernt der Hund anhand der Konsequenzen (positive wie negative) die auf sein Verhalten folgen. Hier zu gibt es 4 Varianten:
  1. Positive Verstärkung:
    Ein vom Hund gezeigtes Verhalten wie z. B. Pfötchen geben, folgt eine angenehme Konsequenz z.B. Lob und Futter. Das Verhalten lohnt sich für den Hund und er wird es wieder zeigen.
  2. Negative Verstärkung:
    Ein erwünschtes Verhalten z.B. Platz wird gezeigt um etwas Unangenehmes zu vermeiden z.B. Druck nach unten am Halsband.
  3. Positive Strafe:
    Das Verhalten löst eine negative Konsequenz aus und wird daher weniger oft gezeigt. z. B. wir der Hund ausgeschimpft, wenn er zur Begrüssung am Menschen hochspringt.
  4. negative Strafe:
    Auf das Verhalten wird etwas Angenehmes entfernt. Das Verhalten lohnt sich nicht für den Hund und wird weniger gezeigt. Z. B. der Hund wird beim spielen mit dem Menschen zu grob, das Spiel wird daraufhin abgebrochen.

Wichtig bei allen 4. Varianten ist. Dass die Konsequenz immer schnell erfolgt, damit dies der Hund auch mit seinem Verhalten verknüpfen kann.

Die Begriffe positiv und negativ sind im Bezug auf diese Theorie rein mathematische Begriffe und bedeuten nichts anderes als das Hinzufügen (positiv, +) und Wegnehmen (negativ, -) von angenehmen oder unangenehmen Dingen.

Merke: Lernen geht mit Emotionen einher, positive Emotionen lösen mehr Motivation aus zum Lernen, als negative (wie Angst, Stress, Frust.) und sind daher effektiver.

  • Habituation: Lernen durch Gewöhnung
    Das heisst, der Hund gewöhnt sich an einen bestimmten Reiz z.B. Staubsauger, dass Gehirn hat festgestellt, das der Reiz keine Gefahr oder anderes erbringt und daher auch keine Reaktion mehr erfordert.
  • Sensitivierung:
    Ist genau das Gegenteil von der Habituation, der Hund reagiert immer wie stärker auf den Reiz, anstelle sich daran zu gewöhnen. Grund dafür der Reiz z. B. Staubsauger löst starke Emotionen von Angst und Panik aus, der Hund reagiert zukünftig stärker auf den Reiz. Gezieltes Training mit Trainer ist anzuraten.
    Habituation und Sensitivierung gehen oft Hand in Hand, so das der Hund zu Beginn erst stärker auf den Reiz reagiert, bis er sich daran gewöhnt. Der Hund lernt bei beiden unbewusst.
  • Lernen durch Nachahmung:
    Hunde lernen durch Beobachten und Nachahmen von anderen Hunden aber auch Menschen. Voraussetzung dafür sind wie bei uns Menschen Spiegelneuronen im Gehirn.
  • Kontextbezogenes Lernen und in Bilder:
    Der Hund lernt vorwiegend in Bilder und bezieht Umweltreize mit ein. Z. B. der Hund beobachtet ein Reh und jagt diesem hinterher, dabei kommt er an einen Stromzaun. Der Hund verknüpft das Bild Reh mit Schmerzen und hat zukünftig Angst vor Rehen oder er verknüpft den Rückruf seines Herrchens, der dummerweise genau in dem Moment mit dem Zusammentreffen des Stromzaunes erfolgt mit Schmerzen. Dies funktioniert auch mit positiven Emotionen und Verknüpfungen.
  • Generalisierung:
    Hunde generalisieren aus Instinkt heraus gerne alles sehr schnell, vor allem Erlebnisse, welche mit Angst und Schmerzen einhergehen. (dient dem Überleben). Z. B. ein Hund wird beim Spaziergang von einem Mann mit Wanderstöcken verscheucht und kriegt dabei einen Schlag mit ab, es kann gut sein, dass er zukünftig erstmal auf alle Personen mit Wanderstöcken ängstlich/ oder aggressiv reagiert.
  • Stress und Angst verhindern erfolgreiches Lernen:
    Bei zu viel negativen Emotionen wie, Angst, Stress und Frust schaltet der Körper in einen Notzustand und ein bewusstes Handeln ist nicht mehr möglich. Verhalten und Reaktionen werden nur noch instinktiv/ reflexartig ausgelöst.
  • Pausen und Ruhezeiten sind wichtig:
    Beim Ruhen und Schlafen wird das Gelernte nochmals verarbeitet und abgespeichert.

Warum ist ein Warm-up auch beim Hund wichtig?

Ein warm Up aktiviert die Durchblutung, kurbelt den Kreislauf an, Gelenke und Bänder werden, warm und beweglich. Die Konzentration-, Koordination-und Reaktionsfähigkeit werden angeregt. Der Körper wird optimal auf die bevorstehende Aktivität vorbereitet und ist dadurch von Anfang an Leistungsfähiger und vor allem weniger anfällig für Verletzungen.

Wann Macht ein Warm-up sinn?

  • Beim Hundesport (Friesbi, Agility, Dog-Dance…)
  • Alle Aktivitäten mit abrupten Stopps und Wendungen (z.B. vor dem herumtoben mit anderen Hunden, Ball werfen …)
  • Beim Joggen oder Velofahren mit dem Hund
  • Bei kalten Temperaturen
  • Bei alten Hunde/ oder Hunden mit Arthrose (vor allem nach längerer Liegezeit, kann ein sanftes aufwärmen mit aktivierender Massage, leichte Dehnungen und langsames Einlaufen schmerzlindernd sein.
  • Zur Einstimmung und Aktivierung von Konzentration. (z.B. zur Vorbereitung von Such- und Nasenarbeit.)

Wie sieht ein gutes Warm-up aus?

Ein Warm-up dauert je nach Temperatur und bevorstehender Belastung zwischen 10- 20min und beinhaltet idealerweise alle bevorstehende Bewegungsabläufe aber auf ein langsames Tempo und nur leichte Anstrengung heruntergebrochen.

Hier Mal ein paar Beispiele an Warm-up Übungen

  • Warm laufen (langsames Gehen bis hin zu einem leichten Trab).
  • Aktivierende Massagen
  • Passives durchbewegen der einzelnen Gelenke.
  • Aufwärmen der Pfoten und einzelnen Zehen. Pfötchengeben/Pfotenpull und durchbewegen der Pfote und einzelnen Zehen. (Wichtig, dies wird oft Vergessen, Verletzungen an Zehen und Pfoten kommen häufig vor.)
  • Dehnübungen
  • Slalom
  • Kreiseln
  • Tempowechsel
  • Seitwärts
  • Rückwärts
  • Cavaletti
  • mini Sprünge
  • Leckerli werfen

Was benötiget es alles, um einen guten Hundefitnesstrainingsplan zu schreiben?

Der Anfang jedes Trainingsplanes beginnt bei mir damit, mit dem Hundebesitzer zusammen ein klares und realistisches Ziel zu finden und zu definieren. (Was will ich mit dem Training erreichen, was ist meine Motivation zum Trainieren.) Zum Beispiel: bei einem im Hundesport laufenden Hund, die Sprungkraft zu verbessern. Oder auch ganz einfach bei einem altersschwachen Hund möglichst lange die Kraft, in den Hinterbeinen zu erhalten.

Wenn dass, geklärt ist, überlege ich mir, was braucht es um dieses Ziel zu erreichen, und lege mir im Kopf schon einmal passende Übungen bereit. Dann gilt es, die körperlichen Stärken, Schwächen und auch Belastungen die der Hunde hat herauszufinden, diese mit einzuplanen und zu unterstützen. Zum Beispiel beim Sport Hund der viel springt auch an die Belastung bei der Landung denken, die benötigten Muskeln mit trainieren und Ausgleichtraining mit einbinden, damit er auch lange Zeit gesund im Sport laufen kann. Oder beim altersschwachen Hund mit wenig Hinterhand Muskulatur auch Übungen zur Entspannung, der dadurch stärker belasteten Vorderhand denken.

Weiter beziehe ich den aktuellen Trainingsstand, des Hunde-Menschteam mit ein, (Was für Übungen können sie schon, Anfänger, Profi? ) Dabei beziehe ich auch, die kognitive Fähigkeiten des Hundes mit ein und die Erfahrung des Besitzers. Es bringt nichts, 10 Übungen zu machen, wenn der Hund schon nach der zweiten Übung im Kopf durch ist, körperlich, zwar mehr könnte. Umgekehrt macht es Sinn einem körperlich schwächern Hund, der aber im Kopf gut ist, kognitiv komplexere Übungen ausführen zu lassen, welche nicht viele Muskelkraft benötigen. Auch muss das Herrchen in der Lage sein, die Übungen zu verstehen und richtig auszuführen.

Auch an die Ruhezeiten und genügend Pausen muss gedacht werden. Denn der Muskel wächst in der Ruhezeit, Übertraining ist schädlich und führt zu Muskelabbau. Die Trainingsumgebung, Motivation und Zeit des Besitzers muss mit einkalkuliert werden. Was hat der Besitzer an Trainingsmaterial, was ist er bereit, sich zuzulegen, wie viel Zeit hat er für das Training, wie oft möchte er trainieren? Der beste Trainingsplan bringt nichts, wenn er nicht ausgeführt wird. Je nach Besitzer ist es manchmal sinnvoller die Trainingseinheit auf einzelne Übungen täglich zu verteilen, welche sich einfach in den Alltag integrieren lassen.

Im weiteren achte ich darauf, dass das Training möglichst Abwechslungsreich gestaltet ist und dem Hund- Menschteam spass macht.


Eine Auswertung des Trainingsplanes oder bei über längere Zeit andauernde Trainings eine gelegentliche Überprüfung und daraus Resultierende Überarbeitungen und Verbesserungen am Trainingsplan gehören auch dazu.


Ihr seht, es braucht eine ganze Menge neben dem Fachwissen, das ein auf Hund- Menschteam massgeschneiderter Trainingsplan mit Warm-up, Koordination, Kraft, Ausdauer und Cole – down entsteht.

Hundefitness auf dem Spaziergang

Es gibt viele Übungen, welche sich super in den täglichen Spaziergang integrieren lassen um seinen Hund gesund und fit zuhalten. Wichtig dabei ist, dass man auch da den Kopf einschaltet und an: Warm-up, Cole-down, Ruhezeiten, Pausen, rutschfester Untergrund, Erschöpfungs, – Schmerzzeichen und den aktuellen Trainingsstand denkt.
Wen man die Augen offen hält, findet man auf dem Spaziergang viele natürliche (Trainingsgeräte). Hier mal ein paar Beispiele: Bergauf (desto schneller umso anstrengender) Bergab (langsam ist anstrengender), über Baumstämme balancieren, klettern, ein Elefantentrick auf einem Baumstrunk, rückwärts-, seitwärts gehen, verschieden Untergründe, Wurzelweg oder durchs leichte Unterholz, Sitz-Steh Übungen, Dehnübungen, auf einer Mauer balancieren, springen oder unter einem Ast durch kriechen.
Auch Joggen oder Velofahren kann ein gutes Training sein, wichtig dabei ist, auf einen eher weichen Untergrund (Naturböden) zu achten, der Hund sollte in einem lockeren Trab laufen können und gerade beim Velofahren muss auf die Erschöpfungszeichen geachtet werden.

Hier Mal ein Beispiel wie ein Trainingsspaziergang aussehen kann, darf gerne ausprobiert werden.

  • Start 200m spazieren.
  • Pfotenpull mit Tannenzapfen/ Pfötchengeben.
  • 200m spazieren.
  • Elefantentrick auf einem Baumstrunk oder grossen Stein.
    -100m spazieren.
    -Sitz- Steh- Sitz Übungen (auf ein gerades und gleichmässiges Sitz achten).
  • 100m spazieren-
  • Rückwärts gehen.
  • 100m spazieren.
  • Kurzer Sprint bergauf (mit Hund mit Rennen oder Warten lassen und bergauf abrufen).
  • 100m spazieren.
  • Seitwärts.
  • 100m spazieren.
  • über einen Baumstamm balancieren.
  • 100m spazieren.
  • Hochstehen am Baum (In den etwas gröberen Baumrinde lassen sich super Leckerlis verstecken).
  • 100m spazieren
  • über Wurzeln oder Äste laufen lassen.
  • 200m spazieren.
  • Dehnübung.
  • 200m spazieren.
  • Dehnübung.
  • 200m spazieren am Ziel.

Hundefitness, wie oft sollte ich trainieren?

Das kommt ganz auf das Trainingsziel und auf das Hunde-Menschteam drauf an.

Möchte ich bei einem alten Hund den Muskelstatus und die Beweglichkeit möglichst lange erhalten. Macht es mehr Sinn mehrmals täglich kleine leichte Übungen einzubauen anstelle eines 1-2x wöchentlichen grossen Training. Ich glaube, jeder der schon einmal einen alten Hund hatte, kennt es, dass der Hund nach einer längeren Ruhephase sich schwertut aufzustehen, steif ist oder zum Teil sogar hinkt. Auf dem Spaziergang wird es nach 5-10 Min besser, er läuft sich ein, die Gelenke, Muskulatur … werden warm, die Synovia wird flüssiger. Für diese Hunde ist es angenehmer und auch schmerzlindernd, denn ganzen Tag über immer wieder kleine Übungen einzubauen, um die Ruhepausen ohne Bewegung nicht zulange werden zu lassen.

Möchte ich zum Plausch und zur Gesundheitsförderung ein wenig Hundefitness machen. Können viele Übungen auf dem Spaziergang eingebaut werden oder 1x pro Woche ein richtiges Training.

Möchte ich bei einem gesunden Hund effektiv Muskulatur aufbauen. Machen 2-3 Trainingseinheiten pro Woche Sinn. Wichtig ist, darauf zu achten, genug Pausen und Erholungsphasen einzubauen. Denn der Muskel wächst in der Ruhezeit, Übertraining führt zu Muskelabbau und ist gesundheitsschädigend. Nach einem Anstrengenden Training sollte der Hund eine Pause von 24-48 Stunden haben. Ausser es werden verschiedenen Muskelgruppen trainiert, dann kann die Pause zwischen den Trainingseinheiten auch kürzer ausfallen. Zum Beispiel Montag: Training der Vorderhandmuskulatur, Dienstag Joggen und Mittwoch Training der Hinterhand. 1-2 Ruhetage pro Woche würde ich immer einbauen, damit der Körper sich richtig regenerieren kann. Wer über sich hinauswachsen will, der muss an seine Grenzen gehen. Das gilt auch für die Muskulatur und bedeutet, dass ein gutes Training für den Hund auch anstrengend sein darf, sogar soll, wir aber gleichzeitig darauf achten müssen, ihn nicht zu überfordern. Die Hunde wollen uns gefallen, wer schwäche zeigt, wird in der Natur nicht lange überleben. Weshalb sie ihre Erschöpfung oft gut verstecken. Umso wichtiger ist es, unsere Hunde gut zu kennen, um Ermüdungszeichen oder auch Schmerzeichen rechtzeitig erkennen zu können. (Wer dazu mehr wissen möchte, kann gerne meinen letzten Blogbeitrag dazu lesen).

Läuft der Hund im Hundesport und die Hundefitness wird zur Gesundheitserhaltung und Leistungssteigerung betrieben. Kommt es stark darauf an, was und wie oft bereits trainiert wird. Wichtig dabei ist es, immer zu überlegen, welche Fähigkeiten, welche Muskeln braucht es und welcher Belastung ist der Hund ausgesetzt. Um daraus einen geeigneten Trainingsplan auszuarbeiten, damit das volle Leistungspotenzial des Hundes ausgeschöpft wird, ohne dass, es auf die Kosten seiner Gesundheit geht.

Fazit: Wie oft trainiert wird, ist sehr individuelle und hängt von vielen Faktoren ab. Daher Gehirn einschalten beim Trainieren. Gutes Training kann einen Hund lange gesund und fit halten aber zu wenig Bewegung, falsche Bewegung oder Übertraining können genau das Gegenteil bewirken.